KI-Kompass / Kurzfassungen
Ein Setup altert mit jedem neuen Modell
Mehr Anweisungen machen einen KI-Assistenten nicht automatisch besser. Wer nach jedem Modellwechsel ausmistet, spart Kontext und behält den Überblick.
Ausführlich: Claude-Code-Setup pflegen – ausmisten nach jedem Modellwechsel
Anweisungsdateien wie die CLAUDE.md und Skills, die für ein älteres Modell geschrieben wurden, belegen weiter Kontext, also den Platz, den das Modell bei jeder Antwort mitlesen muss. Ein neues Modell braucht viele dieser Anweisungen nicht mehr. AI LABS rät deshalb, nach jedem Modellwechsel aufzuräumen, statt immer mehr dazuzupacken. Claude Code hat dafür eigene Befehle: /doctor prompt-audit prüft die CLAUDE.md-Dateien, Skills und weitere Einstellungen auf überholte oder widersprüchliche Anweisungen (ab Version 2.1.283), und /skill-doctor zeigt, wie viel Kontext jeder Skill kostet und wie oft er benutzt wird (ab Version 2.1.252, beides Doku geprüft). Das Video selbst empfiehlt /claude-api prompt-audit. Laut Doku ist das ein Unterbefehl für Projekte mit der Claude-API, der Prompts, Skills und Tool-Beschreibungen prüft.
Werkzeug und Alternative
Alles ist in Claude Code enthalten, ohne Zusatzkosten. Ausnahme laut Video: Die /claude-api-Unterbefehle build-eval und hillclimb kosten Geld, wenn deine App selbst ein Modell aufruft. Ohne Modellaufruf plant build-eval nur Tests und nutzt die API nicht. Das gesponserte Werkzeug im Video (Scrimba „Explain“) brauchst du nicht, Claude erklärt Code auch selbst.
Quellen
- AI LABS, „You Need To Add This In Your Claude Code Setup Right Now“, 05.10.2026 (2:33–4:13 Prompt-Audit und Skill-Doctor; 6:28–7:23)
- Claude-Code-Doku, Befehle und Skills, abgerufen 09.10.2026
Werbung in der Quelle: Video gesponsert von Scrimba (8:39–9:36), ohne Einfluss auf die gezeigten Einstellungen.
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