KI-Kompass / Kurzfassungen
/goal: Ein zweites Modell entscheidet, wann Schluss ist
Eine KI ohne Aufsicht arbeiten zu lassen ist vertretbar, wenn vorher feststeht, was „fertig“ heißt, und jemand anderes als die KI das prüft.
Ausführlich: Claude arbeiten lassen, bis das Ziel erreicht ist – mit /goal
Mit /goal gibst du Claude Code eine Bedingung, etwa „alle Tests in test/auth laufen durch“. Nach jeder Runde prüft ein kleines, schnelles Modell, ob sie erfüllt ist. Wenn nicht, arbeitet Claude weiter (Doku geprüft). Wichtig laut Doku: Der Prüfer liest nur den Verlauf und führt selbst nichts aus. Die Bedingung muss also etwas sein, das Claudes eigene Ausgabe belegt, mit Prüfbefehl und einer Grenze wie „oder nach 20 Runden aufhören“. AI LABS baut daraus eine Warteschlange: je Feature eine Spec-Datei, die zugleich Prüfliste ist, eine queue.md mit todo/building/done, ein Bauer je Branch und ein Prüfer mit frischem Kontext (18.08.). Den Pull Request liest und merged der Mensch.
Werkzeug und Alternative
In Claude Code enthalten, ohne Rückfragen nur im Auto-Modus. Lange Läufe kosten viel Kontingent. Im Video lief das Beispiel rund 3 Stunden und war noch nicht fertig, eine Verbrauchszahl nennt der Kanal nicht. GitHub, Supabase und Vercel aus dem Video brauchst du nicht.
Quellen
- AI LABS, „Every Level Of Claude Code Loop Engineering Explained“, 18.08.2026 (5:56–18:22, 19:26)
- Claude-Code-Doku, /goal, abgerufen 11.10.2026
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