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Gamer Stüble: ein animierter Werbespot

Ein Werbespot in Motion Graphics, 31,5 Sekunden, in 16:9 und 9:16. Gebaut mit Claude Code.

Der Spot in 16:9 und 9:16

  • 16:9-Master mit acht Szenen.
  • 9:16-Fassung mit eigenen Hochkant-Layouts.

Das zweite Video

  • „Die Quest“ gibt es nur im Hochformat. Die 3D-Epoche ist eine Three.js-Szene mit eigenem Shader. Untertitel tragen jede Sprechzeile, das Video funktioniert also auch ohne Ton.

Pokal für den 3D-Druck

  • Rendering der Hirschfigur: ein Hirschkopf aus Dreiecken in Rot und Dunkelrot, mit schwarzen Kanten, flach liegend.
    Die Hirschfigur, gerendert aus der Druckdatei. Die Farben Rot, Dunkelrot und Schwarz sind im Slicer aufgemalt.
  • Rendering von drei Druckteilen nebeneinander: hinten eine graue Schildplatte und ein grauer Standfuß, vorn die rote Hirschfigur.
    Schildplatte, Standfuß und Hirschfigur als einzelne Teile, gerendert aus den Dateien. Für Platte und Standfuß legen die Dateien keine Farbe fest, deshalb sind sie grau.
  • Vier Vorschaubilder aus PrusaSlicer auf dem Druckbett: ein schwarzer Hirschkopf, ein Farbtest aus roten Dreiecken mit schwarzen Kanten, die rot-schwarze Hirschfigur und eine Schildplatte.
    Vorschauen aus dem Slicer, Februar 2025 bis September 2026: zweiter Entwurf, Farbtest, Hirschfigur und Schildplatte (hier in der Standardfarbe des Slicers).

Ergebnis

Ein Spot mit 31,5 Sekunden in acht Szenen, als 16:9-Master und als eigene 9:16-Fassung mit Hochkant-Layouts. Bis zur vierten Fassung flossen drei Feedback-Runden ein. Der Gesamtmix liegt bei −12 LUFS. Danach entstand ein zweites Video im Hochformat.

Ausgangslage

Das Gamer Stüble brauchte einen kurzen Werbespot. Dabei ging es auch um die Frage, wie weit Claude Code bei einem Werbespot kommt. Vorgegeben waren etwa 30 Sekunden Motion Graphics, das Original-Logo, eine Stimme von ElevenLabs, eine vorhandene Musikdatei und feste Lautheitswerte für Stimme, Musik und Gesamtmix. Alle Geräusche sollten selbst erzeugt sein. Die Inhalte sollten von der Website des Gamer Stüble stammen.

Was gebaut wurde

Der Spot hat acht Szenen:

Die 9:16-Fassung ist aus dem 16:9-Master abgeleitet, hat aber eigene Hochkant-Layouts. Die Werkzeugkette für Stimme, Sound, Mix, Grading und Render liegt als Skripte vor. So lässt sich jede Änderung neu rendern.

Das zweite Video. Danach entstand ein neues Video nur im Hochformat. Es reist durch die Grafik-Generationen der Spiele: 8-Bit, 16-Bit, frühes 3D, HD und heute. Die 3D-Epoche ist eine Szene in Three.js mit eigenem Shader. Die Musik ist ein einziges Thema, das mit jeder Epoche aufwendiger klingt. Bis zum Drop ist sie selbst komponiert und synthetisiert, danach spielt ein KI-Orchester von ElevenLabs Music. Zwei kurze Kamerafahrten erzeugte Kling 3 Pro aus Fotos der Website. Am Ende durchläuft der Logo-Hirsch alle Stufen von 8-Bit bis HD. Untertitel tragen jede Sprechzeile, das Video funktioniert also auch ohne Ton. Es gibt zwei Fassungen, „Die Quest“ und „Endlich zusammen“, dazu Kurzfassungen mit 30 Sekunden.

Die Videos zeigen, wie Feedback ankommt: Gehört habe ich, gemessen hat Claude Code. Claude Code kann Audio nicht hören, nur messen, und hat das jeweils dazugesagt.

Der Pokal. Für das Gamer Stüble habe ich außerdem einen Pokal für den 3D-Druck entworfen, aus mehreren Teilen: einer Schildplatte, einer Hirschfigur als Emblem und einem Standfuß. Aus dem Logo entstanden mit ImageToStl.com druckbare Reliefs. Der erste Entwurf saß noch auf einer heruntergeladenen Platte, danach habe ich das Wappen selbst in Fusion 360 konstruiert. Die Druckdateien sind für einen Original Prusa MK4S angelegt, die neueren mit MMU3 für den Mehrfarbendruck. Die Bilder zum Pokal sind Renderings dieser Dateien und Vorschauen aus PrusaSlicer.

Entstehungsschritte

Alle 4 Schritte ansehen
  1. Recherche

    Claude CodeClaude Opus 5.5

    Claude Code las die Website des Gamer Stüble und sammelte Texte, Raumfotos, Logo und Schrift. Es nahm echte Raumfotos statt der Bilder, die die Website als KI-generiert kennzeichnet. Alle Angaben im Sprechertext stammen von dort.

  2. Konzept und Storyboard

    Claude CodePythonOpenCV

    Aus vier Konzepten fiel die Wahl auf einen Trailer mit HUD-Elementen. Claude Code zerlegte das Logo in 63 Dreiecke und legte das Beat-Raster der Musik fest (136 BPM). Storyboard mit acht Keyframes und Sprechertext wurden vor dem Bau freigegeben.

  3. Bau der Szenen

    HyperFramesGSAPElevenLabsfaster-whisperffmpeg

    Die Stimme kam von ElevenLabs. Whisper maß die Wortzeiten, damit Schnitte und Einblendungen auf den Wörtern sitzen. 40 Soundeffekte wurden per Skript synthetisiert, die Fotos in einen roten Nacht-Look gegradet. Die Prüfung meldete 0 Fehler und 44 von 44 bestandenen Kontrastprüfungen nach WCAG AA.

  4. Feedback und Feinschliff

    PythonpyloudnormPraat

    Die Musik war wie gebrieft sehr leise. Eine zweite Tonfassung macht sie hörbar und senkt sie unter der Stimme ab. Inhaltlich ersetzten die Backforce-Stühle die 144 Hz. Als die Stimme an geänderten Stellen blechern klang, maß Claude Code drei Ursachen und baute die Tonkette um: kein Time-Stretch, kein Kompressor, genau ein Limiter.

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